Cronik

Chronik

Der Stadtfanfarenzug Blau-Weiß ist nicht der erste Fanfarenzug in der Stadtgeschichte Sendenhorsts.
Mitte der 30er Jahre bestand in Sendenhorst ein recht aktiver Fanfarenzug.
Der Anstoß zur Gründung dieses Fanfarenzuges wurde damals von den Söhnen des ehemaligen Bahnhofsvorstehers Frenke gegeben. Rudi und Theo hatten beide eine Fanfare zu Weihnachten geschenkt bekommen. Die beiden Jungen waren Mitglieder der damals bestehenden H.J., und in dieser Jugendvereinigung gab es bald eine Anzahl von Jungen, die sich für das Trommel- und Fanfarenspiel interessierten. Zu diesen Jungen zählten außer Rudi und Theo Frenke, die Söhne von Obermeyer, Saerbeck, Wegmann, Greive, Gniegwitz und Bodo Ermer. Die notwendigen Fanfaren und Trommeln wurden teils privat und teils aus Mitteln der H.J. gekauft. Nun stand der Gründung eines Fanfarenzuges nichts mehr im Wege. In Kurt Gniegwitz (Lehrling bei Alwin Westmeier) fanden die Jungen einen Übungsleiter. Als dieser im Jahre 1939 Soldat wurde, übernahm Bodo Ermer den Zug. Bei vielen Veranstaltungen und Aufmärschen hörte man die Trommeln und das Schmettern der Fanfaren in Sendenhorst. Als auch Bodo Ermer dann im Jahre 1942 Soldat werden musste, fand sich kein neuer Übungsleiter. Dies war dann das Ende des damaligen Fanfarenzuges.

1973
Nach 31 Jahren in der die Stadt Sendenhorst ohne Fanfarenzug auskommen musste, kamen am 17.09. mehr durch Zufall Ernst Wördemann aus Angelmodde und Hubert Wessel in seiner Gaststätte ins Gespräch.
Ernst Wördemann erzählte von einem Fanfarenzug in dem er gespielt habe. Nachdem dieser Verein sich auflöste kaufte er die Instrumente auf.
Die beiden kamen immer mehr ins Gespräch und schließlich war Hubert Wessel so begeistert von der Idee wieder einen Fanfarenzug aufzubauen, dass er sich bereit erklärte, in einer Woche genügend Interessenten für die Instrumente zu finden.
Am 11.10. war es soweit.
Im Alten Gasthaus Suermann fand die erste Versammlung statt. Hubert hatte es fertig gebracht 16 Interessenten zu finden.
Alle waren etwas skeptisch über das Angebot was Ernst Wördemann den Interessenten machte, denn er erklärte sich bereit die Proben gratis durchzuführen. Die einzigste Bedingung, die er stellte, war, dass ihn jemand von Angelmodde zum Übungsabend abholen musste.
Die Gastwirtin Lotte Wessel stellte uns ihren Saal für die Übungsabende zur Verfügung. Für den ersten Abend war man alle Sorgen los.
Der Fanfarenzug Sendenhorst wurde also durch ein Thekengespräch im Alten Gasthaus Suermann gegründet.
Nach der Gründungsversammlung des Fanfarenzuges wurde 2-3 mal in der Woche
geübt. Als Belohnung für den ersten Marsch, der sauber gespielt wurde, bekamen wir von der Vereinswirtin Lotte Wessel ein 30-Liter Fass Pils spendiert.
Die erste Generalversammlung wurde abgehalten, auf der Ernst Wördemann als
1. Vorsitzender, Hubert Wessel als 2. Vorsitzender, Peter Fabian als Schriftführer und Laurenz Volkery als Kassierer gewählt wurden.
Pro Übungsabend wurde 50 Pfennig als Beitrag in die Kasse gezahlt.
1974
Bis zum 30.01. konnte man schon 5 Märsche spielen und der Verein wuchs in der Zwischenzeit auf 25 Mitglieder.
Ebenfalls wurden im Januar die ersten Uniformen angeschafft. Die Jungen trugen eine schwarze Hose, weißes Hemd und schwarze Schleife und die Mädchen hatten einen schwarzen Rock, weiße Bluse, schwarze Schleife und schwarze Stiefel an.
Am 24.02. war der erste öffentliche Auftritt aus Anlass des Karnevalsfestes der Kolpingfamilie.
Der September war ein ereignisreicher Monat für unseren Fanfarenzug, denn bis zu diesem Monat wuchs die Mitgliederzahl auf 35 an. Also mussten auch wieder neue Instrumente angeschafft werden. Mitte September kamen die ersten Ventilfanfaren hinzu und der Verein hatte damit ein großes Problem. Ernst Wördemann kannte sich mit diesen Instrumenten nicht aus und konnte uns das Spielen nicht beibringen.
Er übergab diese Aufgabe Dieter Hinkämper, der sich bereit erklärte die musikalische Leitung zu übernehmen. Er übernahm von jetzt an die Leitung der Übungsabende.
Außerdem trat Ende September der Gründungsvorstand zurück, um Neuwahlen zu ermöglichen. Auf der darauf folgenden Generalversammlung wurde Hubert Wessel zum 1. Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreter wurden Peter Fabian und Bernhard Wildemann, Schriftführerin Christel Fabian, Kassierer wurde Laurenz Volkery sowie Vorstandsbeisitzer wurde Marianne Imhorst und Werner Westhoff.

1975
Anfang des Jahres wurde die Schwarz-Weiße Uniform gegen eine Blau-Weiße
getauscht. Es wurden hellblaue Uniformjacken und für die jüngeren Mitglieder
Keeps angeschafft. Die schwarzen Hosen bzw. Röcke wurden gegen weiße getauscht. Als Kopfbedeckung wurden derzeit hellblaue Schiffchen getragen.
Die neue Uniformfarbe gab uns den Anlass den Namen Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ Sendenhorst zu tragen und uns unter diesen Namen ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Ab diesem Tag wurde unser Verein als gemeinnützig anerkannt. Wir sind heute noch Stolz darauf uns Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ Sendenhorst e.V. nennen zu dürfen!!!
Am 27.04. veranstaltete der Fanfarenzug seine erste große Musikschau in einem Festzelt auf dem Lambertiplatz.
Dieter Hinkämper ist es zu verdanken, dass der Fanfarenzug seinen eigenen „Sound“ gefunden hat. Dadurch wurden wir bis weit über die Grenzen von Sendenhorst bekannt und gerne als musikalischer Unterhalter eingeladen.

1977
In diesem Jahr löste Johannes Sander Hubert Wessel als 1. Vorsitzenden ab. Er führte ab da die weiteren Geschäfte.

In der Zwischenzeit änderte sich noch einmal die Uniform, indem die alten Schiffchen durch Fellmützen mit blauen Federn ersetzt wurden. Außerdem wurden noch Blousons angeschafft, diese wurden bei Schützen bzw. Karnevalsgala-Abende getragen. Im Publikumskreisen wurde unser Verein Showband des Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ Sendenhorst e.V. genannt.

1979
In diesem Jahr wurde Johannes Sander von Gudrun Neigenfind als 1. Vorsitzende abgelöst.
Ein weiterer Höhepunkt unseres Vereinslebens war die Teilnahme an der Nordrhein-Westfälischen Landesmeisterschaft in Essen, auf der wir uns für die Teilnahme der
Deutschen Meisterschaft in Knesebeck qualifizierten.

1980
Bei der Deutschen Meisterschaft für Spielmanns- und Fanfarenmusik in Knesebeck belegte unser Verein den 9. Platz.
Unvergessen werden wohl die Auftritte bei der Karnevalsgesellschaft Stichler KG in Mannheim bzw. Faschingsauftritte in Belgien bleiben.
In diesem Jahr verließ Dieter Hinkämper aus familiären Gründen den Verein. Seine Nachfolger als musikalische Leiter wurden Johannes Sander und Detlef Krüger.
Der Verein entwickelte sich zu einem echten Freizeitgestalter, dass sich durch die zahlreichen Pokale (stehen noch heute in unserem Vereinshaus dem Bürgerhaus) und Urkunden, die auf den Meisterschaften und Wettstreiten gewonnen wurden, bestätigt hat.

1981
Im Sommer unternahmen wir einen gemeinsamen Urlaub in Oberbayern, wo wir für 14 Tage viel Unruhe aber auch Spaß nach Spitzingsee gebracht haben.

1982
Die beiden musikalischen Leiter Johannes Sander und Detlef Krüger wurden durch Mechthild Entrup abgelöst.

1984
Übernahm Andreas Grohs die musikalische Leitung.

1985
In diesem Jahr wurde die Uniform noch einmal verändert. Die alten Jacken wurden durch qualitativ höherwertige Jacken ersetzt, die noch heute getragen werden.

1988
Hier fand die Generalversammlung statt, auf der Gudrun Neigenfind von Volker Neigenfind als 1. Vorsitzender und Andreas Grohs von Ralf Heinrichsbrummel als Tambourmajor und musikalischer Leiter abgelöst wurde.

1988 – 1990
Es waren die schwersten Jahre in der Vereinsgeschichte des Stadtfanfarenzuges.
Der Verein stand kurz vor der Auflösung. Auftritte mussten abgesagt werden, die Übungsabende fanden nicht mehr statt. Es fand eine Krisensitzung nach der anderen statt.

1990
Der geschäftsführende Vorstand bestehend aus Volker Neigenfind 1. Vorsitz., Theo Puke 2. Vorsitz., Marianne Puke Kassiererin, Gisela Neigenfind Schriftführerin und Tina Schimmelpfennig als Jugendwartin fassten einen Entschluss. Die damaligen S-Ventilfanfaren sollten verkauft werden, da kein Übungsleiter für diese Instrumente vorhanden war. Es wurden B-Trompeten angeschafft und kurze Zeit später fanden wir auch einen Übungsleiter (Herr Schünemann).
Die Uniform änderte sich noch mal ein wenig, da die Fellmützen aus Altersschwäche ihren Dienst quittierten und diese bis heute noch nicht ersetzt wurden.

1991
Leider verließ uns Herr Schünemann in diesem Jahr, aber es dauerte nicht lange und Günther Röpke übernahm die musikalische Ausbildung. Der Verein erholte sich dann schnell von seiner Krise, da neue Musikstücke gespielt wurden, die sehr gut bei dem Publikum ankamen.

1993
Die Mitgliederzahl stieg wieder auf 25 Spieler an, und wir entschlossen uns auf Grund des 20-jährigen Bestehen des Vereins eine Musikschau zu veranstalten. Nach der Musikschau bekamen wir noch einmal einen guten Zulauf an Interessenten, so dass wir Ende des Jahres stolze 35 aktive Mitspieler zählen konnten.

1996
In diesem Sommer schafften wir die Regenjacken an.
Die letzten 5 Jahre hatte eine positive Bilanz. Im Durchschnitt hatten wir 35 bis 45 Auftritte, die von Karnevalsveranstaltungen in der Halle Münsterland und in Sendenhorst, sowie die Schützenfeste in Sendenhorst, Enniger und Ostenfelde, außerdem zahlreiche Musikfeste, die bis über die Landesgrenzen hinaus nach Holland gingen.

1997
Auf unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Bianca Freund von den aktiven Vereinsmitgliedern als neue Tambourmajorin gewählt, die somit Ralf Heinrichsbrummel nach 9-jähriger Tätigkeit ablöste.

1998
In diesem Jahr wird das 25-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt sind 33 aktive und 24 passive Mitglieder im Verein.
Am 18.04. fand ein Kameradschaftsabends statt, der auch schon auf das Jubiläumsfest einstimmen sollte. An diesem Abend spielten auch die ehemaligen Mitglieder des Vereins, um noch einmal nach 16 Jahren ihr altes Instrument in die Hände zu nehmen.
Sie übten ein halbes Jahr lang unter der Leitung von Dieter Hinkämper.
Aufgrund der guten Resonanz sollte der ehemalige Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ Sendenhorst e.V. auch auf der noch bevorstehenden Musikschau spielen.
Am 26.04. fand die große Jubiläumsmusikschau statt, die mit 33 Musikvereinen, mit über insgesamt 800 Musikern, ganz im Zeichen der Spielmanns und Fanfaren bzw. Blasmusik stand.

1999
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 18.02. im Vereinslokal „Bürgerhaus“ verfügt der Verein über 39 aktive Musikanten und 32 passive Mitglieder, außerdem sind 7 Neuzugänge zu vermelden.
Auf 31 musikalischen Auftritten konnten die Spieler ihr Können mit einigen Besonderheiten (Wackelpopo und Tanz) beweisen.
Außerdem werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Dazu zählten die Vorbereitungen zur Musikschau am 14. Mai 2000, ein musikalisches Wochenende in Kirchberg und eine Freizeitmaßnahme im Oktober für alle Mitlieder.
2000
Auf der Generalversammlung am 23.03. setze sich der Vorstand wie folgt zusammen Volker Neigenfind 1. Vorsitzender, Theo Puke 2. Vorsitzender, Marianne Puke Kassiererin, Gisela Neigenfind 1. Schriftführerin, Ingrid Kofoth 2. Schriftführerin, Martina Schmitz Jugendwart und Christian Opitz als Elternwart.
Am 14. Mai fand die große Musikschau statt, zu der 25 Vereine ihr Kommen zugesagt haben.
Vom 02.-04. Juni fand eine Fahrt in unsere Patenstadt Kirchberg, zu dem alljährigen Bobergfest, statt. 50 Spieler incl. einige passive Mitglieder und Eltern verbrachten ein anstrengendes aber ereignisreiches Wochenende dort.
Vom 30.09-03.10. unternahm der Verein seine dritte Vereinsfahrt nach Bollendorf (1996 ging es zum Alfsee und 1998 nach Burg Blankenheim). 33 Teilnehmer mussten einige Strapazen auf sich nehmen um ein erfolgreiches Wochenende an der Luxemburgischen Grenze zu bewältigen.

2001
Am 14. Januar besuchten wir zum 6. Mal die Eissporthalle in Münster.
Ein Highlight des Jahres war der Kameradschaftsabend am 31.03., zu dem sich einige andere Spielmanns- und Fanfarenzüge im Bürgerhaus einfanden. Dort verbrachten sie einen gelungenen Abend mit interessanten Höhepunkten.
In diesem Jahr konnte der Verein auf 38 aktive und 27 passive Mitglieder zurückblicken, wobei es 6 Neuzugänge gab.

2002
Am 08.02. fand die traditionelle Karnevalsparty im Vereinsheim des Kleingartens „Zur Rose“ unter dem Motto „Der Schuh des Manitu“ statt. Zum 8. Mal feierten wir unser Fest und bereits das 4. Mal mit dem Spielmannszug Alverskirchen zusammen.

Am 01.05. ging es nach einem Jahr Pause wieder auf Maigang rund um Sendenhorst. Dieses Mal waren wir mit dem Zapfwagen der „Bösen Buben“ unterwegs. Unseren Abschluss feierten wir dann in Kirchners Keller.

Vom 03.-06. Oktober fand die 4. Vereinsfahrt zur Thülsfelder Talsperre statt.
Mit dem Fahrrad trafen sich die 28 Teilnehmer am Bürgerhaus und radelten dann bei Regenwetter los. Keiner wusste wo es hinging. Aber sie fuhren nur bis zum Hallenbad, wo ein Reisebus mit Fahrradanhänger auf sie wartete. Dieser brachte dann alle zur Jugendherberge an die Thülsfelder Talsperre.
Nach der Aufteilung in 3 Gruppen mussten reichliche Spiele (unter anderem auch mit dem Fahrrad) bewältigt werden, um Punkte für die eigene Gruppe zu erhalten. Wie immer war die Fahrt viel zu schnell zu Ende und so fand der Abschluss bei Heinrichbrummel im Garten statt. Die Siegerehrung sollte dort stattfinden, nur leider waren die Preise zwar bestellt, aber noch nicht eingetroffen. Also musste noch ein Nachtreffen stattfinden, um die Preise zu übergeben und die 4-tägige Tour noch einmal Revue passieren zu lassen.
Es war ein gelungenes Wochenende und 2004 soll es dann in die 5. Runde gehen.

2003
In diesem Jahr konnten wir 35 aktive und 41 passive Mitglieder zählen.

Am 21.02. fand wieder eine Karnevalsparty unter dem Motto „Käpt`n Iglo“ statt. Außerdem ging es am 30.03. zu einem Bowling-Nachmittag auf die Bowling-Bahn nach Hiltrup, dort konnten alle beweisen, ob sie diese Sportart auch beherrschen. Es war ein schöner Nachmittag.
Aber trotzdem werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus, dann am Wochenende vom 26. und 27. April 2003 wurde das 30-jährige Bestehen des Stadtfanfarenzuges Blau-Weiß Sendenhorst gefeiert.
Am 26. April fand ein Kameradschaftsabend im Vereinslokal statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Volker Neigenfind und Lob des Bürgermeisters Werner Dufhues folgten musikalische Einlagen durch die Gastvereine und dem Fanfarenzug. Zahlreiche Vereine schlossen sich der Gratulation vom Bürgermeister an.
Premiere hatten an diesem Abend die Tänzerinnen der Blau-Weiß Truppe, die wochenlang einen Tanz für diesen Abend eingeübt hatten.
Nachdem am späten Abend die Mitgliederehrung stattfand, wurde die Tanzfläche schließlich für alle freigegeben und es konnte bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert werden.
Am Sonntag, dem 27.April, fand am Haus Siekmann ein Jubiläumsfrühschoppen statt. 13 Gastvereine hatten sich eingefunden, um musikalisch dem Fanfarenzug zu gratulieren. Außerdem war auch durch verschiedene Spiele (Nagelbalken, Torwand schießen) für die Beschäftigung von Groß und Klein gesorgt.
Alles in Allem war dieses Wochenende für den Verein eine schöne, aber auch anstrengende Geburtstagsfeier, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mitte des Jahres gab Bianca Freund die musikalische Leitung aus privaten Gründen ab und Kathrin Beyer wurde ihre Nachfolgerin.

Nach den Sommerferien fand dann das Vereinsschützenfest statt, zu dem der vereinseigene Versorgungswagen (gebaut von einigen Spielern) eingeweiht wurde. Nach dem Vogelschießen und der Proklamation wurde dann im Garten von dem
1. Vorsitzenden Volker Neigenfind weitergefeiert.

Am 16.12. fand die diesjährige Weihnachtsfeier in der Sektbar im Bürgerhaus statt, die dann auch den Abschluss des Jahres 2003 bilden sollte.

2004
Am 06.02. fand die diesjährige Generalversammlung statt.
Der geschäftsführende Vorstand wurde neu gewählt. Nach 18 Jahren als
1. Vorsitzender stellte sich Volker Neigenfind nicht wieder zur Wahl und somit löst Udo Gravermann Volker als 1. Vorsitzenden ab.
Außerdem wurde Theo Puke als 2. Vorsitzender, Marianne Puke als Kassiererin, Gisela Neigenfind als 1. Schriftführerin, Martina Schmitz als Jugendwart und Christian Opitz als Elternwart wieder gewählt.
Ingrid Kofoth stellte sich als 2. Schriftführerin nicht mehr zu Verfügung, und so wurde Ines Römer als Nachfolgerin gewählt.

Außer den zahlreichen musikalischen Auftritten hatte der Vergnügungsausschuss sich auch einiges einfallen lassen.
Am 13.02. fand erneut eine Karnevalsparty unter dem Motto „Freitag, der 13.“ statt.
Am 19.06. fand ein Tagesausflug nach Fort Fun statt, wobei gegen Mittag ein Western-Barbecue zubereitet wurde.
Vom 13.-15.08. wurde auf dem Hof Sander ein Übungswochende veranstaltet, und die spielerischen Leistungen konnten verbessert werden.
Im Oktober wurde es gruselig und wir fuhren am 16. Oktober nach Movie World in Bottrop-Kirchhellen zur Halloween-Nacht, wo schon einige Vampire und Monster auf uns warteten. Zum Glück kamen alle wieder heile in Sendenhorst an.

Auch dieses abwechslungsreiche Jahr wurde mit einer Weihnachtsfeier im Dezember abgeschlossen.

2005
Das Jahr 2005 startete mit der Karnevalsparty am 28.01. unter dem Motto „Star Search“.
Am 18.02. fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus statt.
Der Verein besteht zurzeit aus 73 Mitgliedern, wovon 28 aktive Spieler den musikalischen Teil pflegen. Die Übungsabende werden von Kathrin Beyer als Tambourmajorin organisiert.
Auch in diesem Jahr haben wir ein Übungswochenende veranstaltet. Es fand am 23. und 24.04. auf dem Hof Bisterfeld statt, wobei die musikalischen Darbietungen verbessert werden konnten.
Am 20.08. fand unser traditionelles Vereinsschützenfest, mit unseren Spiel-
kameraden und passiven Mitgliedern, in bekannter Form auf dem Hof Sander statt.
Den gemütlichen Ausklang haben wir dann in unserem Vereinshaus (Bürgerhaus) seinen Lauf nehmen lassen.
Am 29.10. fand eine Halloween-Party statt, wobei in Kleingruppen erst einige Aufgaben erfüllt werden mussten, bevor es bei Theo und Marianne Puke im Keller eine Stärkung für alle gab. Der Abend ging noch schaurig weiter und u. a. fand noch eine Nachtwanderung statt, wo man den Vampiren und Dämonen gefährlich nahe kam.
Am 30.10. haben wir einen „Tag der offenen Tür“ im Saal des Bürgerhauses organisiert. Durch eine Diapräsentation, Fotos, Pokale und Auszeichnungen, aktuelle und historische Uniformen haben wir die über 32 Jahre Vereinsgeschichte kurz Revue passieren lassen. Die rege Besucherzahl der Veranstaltung hat uns ein gutes Gefühl der Anerkennung in der Öffentlichkeit vermittelt.
Das Jahr 2005 endete dann mit einer Doppelveranstaltung. Am 18.12. sind wir nachmittags nach Hamm zum Schlittschuhlaufen gefahren und nach der Rückkehr haben wir direkt unsere Weihnachtsfeier einfließen lassen. Bei Glühwein und ein gemeinsames Abendessen bei Familie Neigenfind im Keller besuchte uns dort der Nikolaus, der wie immer einige Tadel, aber auch etliche Lobe an die Spieler und Helfer zu Wort brachte.

2006
Die Jahreshauptversammlung fand am 09.02. im Bürgerhaus statt. Zu diesem Zeitpunkt zählt der Verein 70 Mitglieder. Die Zahl setzt sich aus 27 Musikern und 43 passive Musikfreunde zusammen.
Die Übungsabende werden seit diesem Jahr von Kathrin Beyer und Lisa Gravermann, die in der Ausbildung ist, geleitet.
Außerdem treffen sich die Trommler einmal im Monat zum Intensivtraining, durch den Verein der Musikförderung, das ihnen außerordentlich viel Spaß macht.
Der Spiel- und Terminplan war mit 19 Veranstaltungen gut zu bewältigen.
Vom 25. bis 27. August traten die Musiker, passive Mitglieder und teilweise Eltern eine dreitägige Vereinsfahrt nach Schloss Dankern an. Das alljährliche Vereinsschützenfest war ein Bestandteil der Vereinsfahrt.
Am 16.12. erlebten alle Musiker und Eltern eine besonders interessante Weihnachtsfeier im Haus Puke. Die Teilnehmer teilten sich in 4 Gruppen auf und hatten verschiedene Aufgaben zu erfüllen z. B. Hexenhäuschen bauen, Rätsel lösen, beste Verkleidung usw. Bei guter Laune und vorweihnachtlicher Stimmung ließen alle das Vereinsjahr 2006 ausklingen.

2007
Am 08.03. fand die Jahreshauptversammlung in unserem Vereinslokal statt.
Zu diesem Zeitpunkt besteht der Verein aus 24 aktive und 40 passive Mitglieder. Der Terminkalender der Spieler war mit Gegenbesuche, sowie die alljährlichen Schützenfeste gefüllt und ließ sich von den Musikern gut bewältigen.
Im April fand unser Übungswochenende auf dem Hof von Thomas Engbert in Hoetmar statt. Es wurden wieder neue Stücke eingeübt und das Marschieren wurde fleißig geübt.
In diesem Jahr hat der Vergnügungsausschuss es etwas ruhiger angehen lassen, da die Wochenenden schon mit den Auftritten gefüllt waren.
Am 1. Mai fand der altbewährte Maigang um Sendenhorst statt. Es war herrliches Wetter, aber leider etwas zu heiß für einige. Der Ausklang fand dann bei Gravermann`s im Garten statt, wo noch ein paar schöne Stunden verbracht wurden.
Außerdem wurden in diesem Jahr Sweat-Shirts für die aktiven Spieler angeschafft, diese werden bei nicht ganz so offiziellen Anlässen getragen. Die Sweat-Shirts wurden von der Volksbank Sendenhorst gesponsert.
Am 23.08. fand unser Vereinsschützenfest statt. Mit einer Stadtralley beginnend, trafen sich alle Mitglieder, Eltern und Förderer beim 1. Vorsitzenden Udo Gravermann im Garten ein. Nach der Prinzenproklamation und der Bekanntgabe der Gewinner der einzelnen Spiele sorgten noch einige lustige Spiele für ein paar gesellige Stunden.
Nach der langen Sommerpause fuhren wir am 13.10. mit dem Bus zum Movie Park nach Bottrop-Kirchhellen, wo wir eine schwere Halloween-Prüfung bestehen mussten, bevor sich der Park nach Einbruch der Dunkelheit in ein Horrorkabinett verwandelte.
Unser diesjähriger Jahresabschluss fand am 13.12. bei Familie Neigenfind mit einem Schwedenfeuer und Glühwein, bzw. Kinderpunsch statt. Wir trafen uns in einer gemütlichen Runde und die Weihnachtsgeschichte und das „Schrottwichteln“ hat zur guten Unterhaltung beigetragen.
Der Vergnügungsausschuss hatte am 22.12. zu einem Bummel nach Münster zum Weihnachtsmarkt eingeladen. Bei kalten Temperaturen verbrachten wir einen schönen Nachmittag und stimmten uns mit Glühwein und heißem Kakao auf Weihnachten ein.

2008
Bei der diesjährigen Generalversammlung am 07.03. wurde der Vorstand neu gewählt.
Marianne und Theo Puke, sowie Gisela Neigenfind gaben nach langjähriger und guter Zusammenarbeit ihren Posten ab und standen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.
Udo Gravermann ist weiterhin 1. Vorsitzender des Fanfarenzuges und Christian Opitz wurde zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Der neue Kassierer ist Thomas Michalak und Bianca Michalak ist jetzt die neue 1. Schriftführerin. Ines Römer ist die 2. Schriftführerin, Martina Medved ist Spieler- und Jugendwart und Andrea Gravermann wurde zum neuen Elternwart gewählt.
Außerdem gehören der Vergnügungsausschuss, der von Christine Freund und Melanie Vogel gebildet wird und die beiden Tambourmajore Kathrin Beyer und Lisa Gravermann zum Vorstand.
Nach den Wahlen gab es noch eine kurze Vorschau auf das 35-jährige Vereinsjubiläum am 07. September 2008.